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Häufige Fehler bei der Zubereitung von Pilzen

Wurden essbare Pilze gesammelt, so ist die Zubereitung kein Selbstläufer. Ein Fehlgriff am Ofen oder in der Pfanne kann ein ganzes Gericht verderben. Nachfolgend die wichtigsten Tipps, um den Geschmack der Pilze bestmöglich zur Geltung zu bringen.

Pilze waschen: Unter fließendes Wasser sind die Exemplare mit Vorsicht zu geben. Sie dürfen zum Bürsten nass werden, sollen sich aber nicht mit der Flüssigkeit vollsaugen. Schmutz vom Wald muss dennoch effektiv entfernt werden. Edle Sorten werden nur trocken mit einer Bürste behandelt. Hierfür gibt es gesonderte Pilzbürsten. Aber auch ein Pinsel kann diese Aufgabe übernehmen.

Zubereitung: Viele Experten sind sich einige: Den besten Geschmack erzielen Pilze, wenn diese in der Bratpfanne zubereitet werden. Dort müssen sie leicht braun werden und in ihrer Flüssigkeit eingekocht sein. Gewürzt wird der Fund erst nach der vollständigen Zubereitung.

Durch erhitzen: Waldpilze sollten in keinem Fall roh verzehrt werden. Auch essbare Sorten können bedenkliche Nebenwirkungen hervorrufen, sollten die Exemplare nicht gründlich durch erhitzt werden. Parasiten sterben bei großer Hitze ab. Und auch diverse Gifte werden neutralisiert.

Kein Alkohol: Wer ein Gericht mit Alkohol verfeinert, der sollte Pilze weglassen. Diverse Sorten vertragen sich gar nicht mit Alkohol. Diese Kombination kann zu den Symptomen Schweißausbrüche, Übelkeit und Herzrasen, in diesem Zusammenhang als Coprinus-Syndrom bekannt, führen.

Kurze Lagerdauer: Pilze sollten keinesfalls länger als vier Tage gelagert werden. Sind die Exemplare weiß oder hat die Haut sich bereits verfärbt, so ist von einer Zubereitung und dem anschließenden Verzehr abzuraten.

Verarbeitung: Werden die Pilze nicht direkt zubereitet, so können diese über drei bis vier Monate eingefroren werden. Sie können zum Trockenen aufgefädelt und im Back- oder Dörrofen haltbar gemacht werden. Oftmals werden Pilze sogar in Einmachgläsern eingekocht.

Zahlreiche Pilzarten

Pilze sind schmackhaft. Sie kommen aber in sehr vielen verschiedenen Arten vor. Diesbezüglich sind sie auch trickreich und hinterhältig. Denn viele Pilzarten sehen sich ähnlich. Manche sind wohlschmeckend, andere giftig. Pilzsammler müssen die Augen offen halten und ein Exemplar mit Gewissheit bestimmen lernen, bevor es auf dem Teller landet.

Einen ersten Anhaltspunkt zur Bestimmung kann www.pilz-ratgeber.de liefern. Dort sind zahlreiche Pilzarten vom Aussehen, dem Geruch und Geschmack beschrieben. Dennoch sollten Sammler zunächst mit Experten losziehen, um sich ihre „Diagnose“ bestätigen zu lassen.

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