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Cytologie – Diffusion Definition:

    Diffusion ist der Prozess, bei dem sich Moleküle vermischen und gleichmäßig ausbreiten. Diffusion findet statt, wenn es eine Nettobewegung von Molekülen aus einem Bereich mit höherer Konzentration in einen Bereich mit niedrigerer Konzentration gibt. Der Begriff „Diffusion“ kann sich auch auf die Ausbreitung von etwas Allgemeinem beziehen, z. B. von Ideen oder Kultur.

    Wenn weißes Licht auf ein Prisma fällt, führt die Streuung des Lichts zu einer sichtbaren Vermischung der Farben. Die Farben vermischen sich, weil jede Farbe aus vielen verschiedenen Lichtfrequenzen besteht und jede Frequenz sich unterschiedlich schnell ausbreitet (diffundiert).

    Die Geschwindigkeit, mit der die Streuung erfolgt, hängt von verschiedenen Faktoren ab, z. B.:

    -Dem Konzentrationsunterschied zwischen den beiden Bereichen

    -Der Temperatur der Umgebung

    -Die Größe, Form und das Gewicht der beteiligten Moleküle.

    Im Allgemeinen erfolgt die Diffusion bei höheren Temperaturen und bei größeren Konzentrationsunterschieden schneller. Kleinere Moleküle diffundieren schneller als größere.

    Diffusion ist ein wichtiger Prozess in vielen Bereichen der Wissenschaft, z. B. in der Biologie, Chemie, Physik und Materialwissenschaft. Er spielt eine Rolle bei so unterschiedlichen Prozessen wie dem Transport von Nährstoffen in Zellen, der Bewegung von Gasen in der Lunge und der Ausbreitung von Umweltverschmutzung.